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SV Langeoog

Aktuelle Wassertiefe: 232 cm - steigend

 

"Wiederwahl" war das Wort des Abends

"dat löpt ja vondaag!" Nicht nur der Wahlmarathon, den der Vorsitzende des Seglervereins Langeoog Harro Schreiber plattdeutsch "das läuft ja heute..." kommentierte, demonstrierte auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung, dass "die Chemie" im Verein stimmt.

"Wiederwahl" war das Wort des Abends, Gegenstimmen gab es bei keiner der anstehenden Entscheidungen, auch der zweite Vorsitzende Michael Agena und Schriftführerin Silke Hancke wurden einstimmig bestätigt.

Zwei neue Namen gibt es im großen Hauptausschuss des SVL: Lea Tenbeitel übernimmt die Leitung des Festausschusses von Ulla Sommer, die ebenso aus persönlichen Gründen nicht wieder zur Verfügung stand, wie Manfred Emken als Stegwart. Seine Aufgabe übernimmt Markus Krumpen. Harro Schreiber dankte beiden scheidenden Mitgliedern für ihren vorbildlichen Einsatz für den SVL. Sie kündigten an, ihre Nachfolger nach Kräften zu unterstützen.

In seinem Bericht über das zurückliegende Jahr hatte Harro Schreiber zuvor das Bild eines intakten Vereins gezeichnet, auch 2014 war von vielen gemeinsamen Unternehmungen geprägt, vom Ansegeln ans Festland bis zum Absegeln nach Baltrum. Höhepunkt waren die Wattenregatta und das Inseltreffen im September mit einer großen stimmungsvollen Feier in Halle C zum Abschluss. Über 30 Boote hatten an der Regatta bei tollen äußeren Bedingungen teilgenommen.

Nicht ganz so gut verlaufen war das bereits langfristig geplante Baggern. Der Verein hatte Mitte Februar bei Wind und Wetter mit dem Ausschwimmen der Steganlage alles vorbereitet, doch SEEKRABBE konnte den vereinbarten Termin nicht halten und später im März nur viel zu kurz den Langeooger Hafen ansteuern. Anfang April war die Steganlage dann wieder an ihrem Platz und wurde von den Mitgliedern für die Saison vorbereitet.

Gute Nachrichten kamen dagegen von Kassenführer Onno Brüling: Der Verein ist wirtschaftlich gut aufgestellt und konnte mit einem Umsatzplus von über 5 % an die guten Ergebnisse von 2011 und 2012 anknüpfen. So konnten die Verbindlichkeiten weiter abgebaut werden. Dazu trugen neben der guten Auslastung der Steganlage durch das gute Wetter auch eine starke Reduzierung der laufenden Kosten bei: Halle A wurde abgerissen und die Pachtfläche zurückgegeben und die Erneuerung der Heizungsanlage brachte eine Reduzierung der Energiekosten von über 30%. Trotz der Gewinnung acht neuer Mitglieder konnte der Rückgang der Mitgliedszahlen nicht ganz gestoppt werden, der Vorstand rief daher dazu auf, für den Verein zu werben.

Für 2015 sind Investitionen unter anderem in ein neues Kartensystem geplant, mit dem Missbrauch der Einrichtungen verhindert wird und die Abrechnungen gerechter werden. Außerdem muss der Giebel der Kajüte saniert und neue Fingerstege angeschafft werden. Zudem wurden Rücklagen für das nächste Baggern im Februar 2016 gebildet.

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